DOKUMENTATION | PROJEKT MARMOR – VERDRÄNGT UND VERGESSEN

Projekt Marmor – verdrängt und vergessen ist eine 56-minütige Dokumentation über das größte KZ-Außenlager der Steiermark in Peggau/Hinterberg. Der Film erzählt die Geschichte des unter dem Decknamen Projekt Marmor errichteten Lagers, in dem Häftlinge unter unmenschlichen Bedingungen zur Zwangsarbeit in unterirdischen Stollen gezwungen wurden. Neben der historischen Aufarbeitung setzt sich der Film kritisch mit dem heutigen Umgang mit Erinnerung und Gedenkkultur auseinander und hinterfragt, wie dieses Kapitel der Geschichte vielfach noch immer verdrängt wird.

OFFIZIELLER TRAILER

HINTERGRUND & RESONANZ

Ich begann die Arbeit an der Dokumentation bereits mit 16 Jahren und konnte sie 2025, im Alter von 18 Jahren, gemeinsam mit Fynn Prünster fertigstellen. Der Film feierte seine Kinopremiere in Graz im Rahmen einer offiziellen Gedenkveranstaltung des Mauthausen Komitees und wurde am 8. Mai 2025 im ORF III ausgestrahlt. Darüber hinaus wurde Projekt Marmor in Brüssel vor EU-Abgeordneten wie Thomas Waitz und Reinhold Lopatka gezeigt und diskutiert und in der Hofburg Wien im Bundesdenkmalamt sowie im Grazer Museum für Geschichte aufgeführt. Weitere Vorstellungen fanden unter anderem im Oberlandesgericht Graz und im Rahmen von Filmgesprächen mit Schulklassen statt.

Für unsere Arbeit erhielten wir im November 2025 die Denkmalschutzmedaille des Bundesdenkmalamtes, eine Anerkennung für unseren Beitrag zur Erinnerungskultur. Begleitend zu dieser Verleihung wurde der Film in einer Sendung auf Ö1 vorgestellt. Zudem berichteten Antenne Steiermark, die Kleine Zeitung, Die Presse, die BVZ (Burgenländische Volkszeitung) sowie DER STANDARD über das Projekt.

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